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Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
Wie gefährlich ist es, mehrere Medikamente einzunehmen?
Oder gleichzeitig Vitamine, Mineralstoffe, Lebensmittel?
Sicherlich haben Sie schon davon gehört, dass es bei der gleichzeitigen Einnahme mehrerer Medikamente zu Wechselwirkungen kommen kann, d.h. einem gegenseitigen Einfluss auf die Wirksamkeit. Aber ist Ihnen auch bekannt, dass dasselbe für selbst gekaufte Produkte wie Vitamin-/Mineralstoff-Präparate, Tees, Stärkungsmittel sowie rezeptfreie Medikamente gilt?
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Rezeptfreie Medikamente und Wechselwirkungen
Wenn Sie beispielsweise Sodbrennen haben und dieses mit Medikamenten
bekämpfen, dann ist es möglich, dass sie dadurch die Wirkung anderer
Arzneimittel, die Sie ebenfalls einnehmen, abschwächen. Und nicht nur das.
Gleichzeitig verringern Sie die Aufnahmefähigkeit Ihres Körpers für
verschiedene Vitamine.
Oder ein anderes Beispiel: Wenn Sie unter Verstopfung leiden und regelmäßig
Abführmittel einnehmen, dann verändern Sie dadurch den Mineralhaushalt Ihres
Körpers. Dieses bemerken Sie jedoch erst, wenn Sie zusätzlich weitere
Medikamente einnehmen. Denn dann kann deren Wirkung gravierend verstärkt
sein bis hin zu Vergiftungserscheinungen.
Natürliche Präparate und Wechselwirkungen
Wechselwirkungen gibt es nicht nur bei den oben erwähnten Präparaten, sondern bei vielen Medikamenten. Auch sind sie nicht auf "chemische" Arzneimittel beschränkt. Natürliche Medikamente, so genannte Phytopharmaka, können für Wechselwirkungen genauso verantwortlich sein.
Johanniskraut-Produkte beispielsweise, die viele Menschen zur Stimmungsaufhellung einnehmen, vermindern die Wirkung von Gerinnungshemmern, die nach Thrombosen, Herzinfarkt und Schlaganfall das Blut flüssig halten sollen. Wenn so ein Gerinnungshemmer nicht mehr ausreichend wirkt, erhöht sich die Gefahr, dass das Blut "verklumpt" und es erneut zu einer Thrombose, einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall kommt.
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Aber es muss nicht immer zu einer Wirkungsverringerung kommen. Auch
entgegengesetzte Effekte sind möglich. So verstärken zum Beispiel Ingwer-
und Ginseng-Präparate die Wirkung von Gerinnungshemmern. Damit steigt die
Blutungsgefahr, also die Gefahr, dass der Betroffene innere Blutungen
erleidet.
Nahrungsmittel und Wechselwirkungen
Vergleichbar mit Medikamenten verändern auch Nahrungs- und Genussmittel die
Wirksamkeit mancher Arzneimittel. Einige verstärken deren Wirkung, lösen
starke Nebenwirkungen aus und führen in besonders gravierenden Fällen zu
einer Vergiftung. Andere Kombinationen wiederum schwächen die
Arzneimittel-Wirkung ab, heben sie ggf. sogar auf und stellen damit den
Heilungserfolg in Frage.
Wenn beispielsweise Arzneimittel gegen Blutarmut nicht wirken, kann das
daran liegen, dass der Betroffene zu viel Kaffee oder schwarzen/grünen Tee
getrunken hat.
Wer an Osteoporose leidet und reichlich Milchprodukte zu sich nimmt, weil
das darin enthaltene Calcium für ihn ja besonders gesund ist, kann alleine
dadurch seine Osteoporose-Arzneimittel wirkungslos machen.
Gehen Sie auf Nummer sicher!
Egal, ob Sie "chemische" Arzneimittel einnehmen, natürliche Medikamente oder
Gesundheitsprodukte, wie Vitamin-, Mineralstoff-Präparate und
Stärkungsmittel oder ob Sie einfach hinsichtlich Ihrer Ernährung sicher sein
wollen, fragen Sie uns!
Wir prüfen Ihre Präparate auf Wechselwirkungen und beraten Sie individuell!
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