Apotheker Christian Charissé

66424 Homburg / Saar • Talstraße 23

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Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

 

Wie gefährlich ist es, mehrere Medikamente einzunehmen?

 

Oder gleichzeitig Vitamine, Mineralstoffe, Lebensmittel?

Sicherlich haben Sie schon davon gehört, dass es bei der gleichzeitigen Einnahme mehrerer Medikamente zu Wechselwirkungen kommen kann, d.h. einem gegenseitigen Einfluss auf die Wirksamkeit. Aber ist Ihnen auch bekannt, dass dasselbe für selbst gekaufte Produkte wie Vitamin-/Mineralstoff-Präparate, Tees, Stärkungsmittel sowie rezeptfreie Medikamente gilt?

 

Rezeptfreie Medikamente und Wechselwirkungen

Wenn Sie beispielsweise Sodbrennen haben und dieses mit Medikamenten bekämpfen, dann ist es möglich, dass sie dadurch die Wirkung anderer Arzneimittel, die Sie ebenfalls einnehmen, abschwächen. Und nicht nur das. Gleichzeitig verringern Sie die Aufnahmefähigkeit Ihres Körpers für verschiedene Vitamine.

Oder ein anderes Beispiel: Wenn Sie unter Verstopfung leiden und regelmäßig Abführmittel einnehmen, dann verändern Sie dadurch den Mineralhaushalt Ihres Körpers. Dieses bemerken Sie jedoch erst, wenn Sie zusätzlich weitere Medikamente einnehmen. Denn dann kann deren Wirkung gravierend verstärkt sein bis hin zu Vergiftungserscheinungen.

 

 

Natürliche Präparate und Wechselwirkungen

Wechselwirkungen gibt es nicht nur bei den oben erwähnten Präparaten, sondern bei vielen Medikamenten. Auch sind sie nicht auf "chemische" Arzneimittel beschränkt. Natürliche Medikamente, so genannte Phytopharmaka, können für Wechselwirkungen genauso verantwortlich sein.
Johanniskraut-Produkte beispielsweise, die viele Menschen zur Stimmungsaufhellung einnehmen, vermindern die Wirkung von Gerinnungshemmern, die nach Thrombosen, Herzinfarkt und Schlaganfall das Blut flüssig halten sollen. Wenn so ein Gerinnungshemmer nicht mehr ausreichend wirkt, erhöht sich die Gefahr, dass das Blut "verklumpt" und es erneut zu einer Thrombose, einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall kommt.

 

Aber es muss nicht immer zu einer Wirkungsverringerung kommen. Auch entgegengesetzte Effekte sind möglich. So verstärken zum Beispiel Ingwer- und Ginseng-Präparate die Wirkung von Gerinnungshemmern. Damit steigt die Blutungsgefahr, also die Gefahr, dass der Betroffene innere Blutungen erleidet.

 

Nahrungsmittel und Wechselwirkungen

Vergleichbar mit Medikamenten verändern auch Nahrungs- und Genussmittel die Wirksamkeit mancher Arzneimittel. Einige verstärken deren Wirkung, lösen starke Nebenwirkungen aus und führen in besonders gravierenden Fällen zu einer Vergiftung. Andere Kombinationen wiederum schwächen die Arzneimittel-Wirkung ab, heben sie ggf. sogar auf und stellen damit den
Heilungserfolg in Frage.

Wenn beispielsweise Arzneimittel gegen Blutarmut nicht wirken, kann das daran liegen, dass der Betroffene zu viel Kaffee oder schwarzen/grünen Tee getrunken hat.
Wer an Osteoporose leidet und reichlich Milchprodukte zu sich nimmt, weil das darin enthaltene Calcium für ihn ja besonders gesund ist, kann alleine dadurch seine Osteoporose-Arzneimittel wirkungslos machen.

 

Gehen Sie auf Nummer sicher!

Egal, ob Sie "chemische" Arzneimittel einnehmen, natürliche Medikamente oder Gesundheitsprodukte, wie Vitamin-, Mineralstoff-Präparate und Stärkungsmittel oder ob Sie einfach hinsichtlich Ihrer Ernährung sicher sein
wollen, fragen Sie uns!


Wir prüfen Ihre Präparate auf Wechselwirkungen und beraten Sie individuell!

 

 

Rats-Apotheke Homburg • Talstraße 23 • Öffnungszeiten Montag - Freitag 8:00 Uhr - 19:00 Uhr und Samstag 9:00 Uhr - 14:00 Uhr
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